FAQ - Häufig gestellte Fragen

Hier finden Sie eine Übersicht, mit den am häufigsten gestellten Fragen:

  1. Gesunde Welpen, vitale Mütter: Was trächtige und säugende Hündinnen brauchen


    Ganz gleich, welche Hunderasse man bevorzugt: Das Entzücken ist kleinen Welpen beim ersten öffentlichen Auftritt sicher. Von niedlichen Hundebabys sind Laien ebenso hingerissen wie Fachleute. Über die züchterische Qualität des Nachwuchses ist damit allerdings noch gar nichts gesagt. Denn: Zuchterfolg und Züchterglück sind nur bedingt planbar. Neben dem genetischen Coup, den passenden Rüden für die Hündin zu finden, braucht es auch nach der Paarung ein glückliches Händchen. Der Ernährung der trächtigen und später säugenden Hündin kommt dabei eine entscheidende Rolle zu.

    Unterschiedliche Bedürfnisse in verschiedenen Phasen
    Während der Trächtigkeit, aber auch während der Säugephase, muss die Hündin nicht nur den eigenen Körper mit Energie und Nährstoffen versorgen, sondern auch die heranwachsenden Welpen. Dabei verlaufen Trächtigkeit und Säugeperiode in verschiedenen Phasen, denen die Fütterung jeweils bedarfsgerecht angepasst werden sollte. Das geht schon vor der Trächtigkeit los: Die Qualität der Ernährung hat auch Einfluss auf die Fruchtbarkeit der Hündin. Bei Zuchthündinnen sollte zum Beispiel die tägliche Ration während der Hitze um zehn Prozent im Vergleich zum Erhaltungsbedarf gesteigert werden. So können mehr befruchtungsfähige Eier gebildet werden, und die Chance auf eine Trächtigkeit erhöht sich. Ist die Hündin trächtig, verändert sich ihr Nährstoff- und Energiebedarf zunächst nicht. Das liegt auch an einer Besonderheit des weiblichen Hundekörpers: Befruchtete Eier nisten sich nämlich nicht sofort, sondern erst nach zwei bis drei Wochen in die Gebärmutter ein.

    Rasantes Welpenwachstum
    Anders als die menschliche Schwangerschaft dauert die Trächtigkeit der Hündin gerade mal neun Wochen. Aber nicht nur die Dauer der Tragezeit unterscheidet sich – auch der Verlauf von Schwangerschaft der Frau und Trächtigkeit der Hündin ist ganz verschieden. In den ersten vier Wochen der Trächtigkeit ist das Wachstum – und damit auch der Energiebedarf - der Hundeföten eher gering. Für die Fütterung der Hündin bedeutet dies, dass bis zur fünften Trächtigkeitswoche kein erhöhter Energie- und Nährstoffbedarf besteht. Die Hündin kann also weiter mit der normalen Futterration gefüttert werden. Das ändert sich jedoch ab der fünften Woche: In den letzten vier Wochen der Trächtigkeit wachsen die Ungeborenen sehr schnell. Außerdem beginnt die Hündin, eigene Körperreserven für die Folgezeit aufzubauen. Das gilt sowohl der bevorstehenden Anstrengung der Geburt als auch der zehrenden Säugephase. Jetzt hat die werdende Hundemutter einen deutlich erhöhten Bedarf, zum Beispiel an hochwertigem Eiweiß, an Calcium und an Phosphor. Ab der vierten bis fünften Trächtigkeitswoche sollte die tägliche Futterration der Hündin daher um bis zu 40 Prozent gesteigert werden. Weil aber nicht nur der Proteinbedarf, sondern auch der Bedarf an allen andern Nährstoffen ansteigt, sind die Hündin und ihr ungeborener Nachwuchs sehr gut mit einer qualitativ hochwertigen Vollnahrung versorgt, wie sie zum Beispiel mit PRO PLAN Performance zur Verfügung steht.

    Entlastung vor der Geburt
    Im letzten Drittel der Trächtigkeit sollte die Fütterung schrittweise auf eine konzentrierte Vollnahrung wie PRO PLAN Performance oder PRO PLAN Puppy Original umgestellt werden. Als verantwortlicher Hundehalter kann man einiges dafür tun, der Hündin die Trächtigkeit und die Geburt möglichst zu erleichtern. So sollte man beispielsweise die tägliche Futterration gegen Ende der Trächtigkeit in bis zu drei einzelne Mahlzeiten aufteilen. Die Aufnahme des Futters fällt der Hündin, deren Gebärmutter sich zu diesem Zeitpunkt bereits stark ausgedehnt hat, auf diese Weise wesentlich leichter. Die jeweils geringeren Nahrungsmengen pro Mahlzeit entlasten die Verdauung. Gleichzeitig aber ist mit der konzentrierten Vollnahrung dafür gesorgt, dass die Hündin ihren erhöhten Energie- und Nährstoffbedarf decken kann. Dazu muss sie aber nicht zu große Mengen Futter auf einmal aufnehmen. Um die Hündin zu entlasten, sollte die Futtermenge ein bis zwei Tage vor dem Wurftermin noch einmal reduziert werden.

    Stoffwechselwunder Milchproduktion
    Mit der Geburt der Welpen ist für die Hündin noch keineswegs wieder der Normalzustand eingetreten. Denn was jetzt folgt, ist für den mütterlichen Organismus weiterhin Schwerstarbeit. Die Säugephase ist die Zeit eines echten Stoffwechselwunders. Durch die Milchproduktion steigt der Energie- und Nährstoffbedarf der Hündin je nach Anzahl der Welpen auf das bis zu Dreifache des Erhaltungsbedarfs. Die Natur hat diesen Prozess übrigens äußerst effizient eingerichtet. Die Hündin setzt die Nährstoffe zum einen in eine, bezogen auf ihr Körpergewicht, hohe Milchleistung um. Zum andern folgt daraus der hohe Energie- und Nährstoffgehalt der Hundemilch. Die liefert nämlich mehr als doppelt so viel Energie wie Kuhmilch. Abgesehen davon enthält sie viel mehr Protein, Fett, Calcium und Phosphor. Und da die Hündin nur das in Milch umwandeln kann, was sie zuvor zu fressen bekommen hat, kommt der Ernährung des Muttertieres eine Schlüsselfunktion für die Gesundheit der Welpen zu.

    Welpenfutter – auch für die Mutter geeignet
    Die werdende oder säugende Hundemutter kann statt auf die Vollnahrung für den Leistungshund, also etwa RPO PLAN Performance, auch auf ein Welpenfutter eingestellt werden. Und das hat gleich mehrere Vorteile. PRO PLAN Puppy Original zum Beispiel deckt zum einen den erhöhten Nährstoffbedarf der trächtigen oder säugenden Hündin. Zum andern stellt das Super-Premiumfutter sicher, dass die immunologische Lücke der Welpen überbrückt wird. Die entsteht bei den neu geborenen Hunden nach dem Absetzen der Muttermilch zwischen der dritten Woche und dem fünften Lebensmonat. Das Immunsystem der Jungen muss sich in dieser Zeit erst noch ausbilden. PRO PLAN Puppy Original, wie auch Puppy Large Athletic und Puppy Large Robust für Welpen großer Rassen, enthalten deshalb den OptiStart Wirkstoffkomplex. Dabei handelt es sich um eine besondere Rezeptur mit wertvollen essenziellen Nährstoffen, vor allem natürlichen Antikörpern. Für OptiStart werden diese Antikörper aus dem Kolostrum, der sogenannten Vor- oder Erstmilch von Kühen gewonnen. Die Welpen erhalten mit der Erstmilch ihrer Mutter ihren ersten Immunschutz, der aber mit der Zeit abnimmt. Werden sie nach dem Absetzen mit den PRO PLAN Junior Nahrungen mit OptiStart ernährt, hilft der Wirkstoffkomplex die Entwicklung des noch unreifen Immunsystems der Welpen zu beschleunigen und damit die immunologische Lücke zu überbrücken. Und die Hündin selbst kann durch die Fütterung mit PRO PLAN Puppy Original eine gehaltvolle Milch bilden, die den Welpen einen optimalen Start ins Leben ermöglicht.

    Größe des Wurfes bestimmt Futtermenge
    Während der Säugephase muss die Hündin – parallel zum Wachstum ihrer Welpen – bis etwa zur vierten Woche beständig mehr Milch bilden. Ihren Höhepunkt erreicht die Milchproduktion der Hündin dann, kurz bevor die Welpen ab der dritten bis vierten Woche beginnen, auch feste Nahrung aufzunehmen. Bis dahin muss also dafür gesorgt sein, dass das Muttertier ein Futter erhält, das nicht nur einen gesteigerten Nährstoffgehalt aufweist, sondern auch leicht verdaulich ist. Besonders wichtig sind jetzt Fette und hochwertiges Eiweiß, um ausreichend Milchfett und Milch mit hohem Proteingehalt für die Welpen bilden zu können. Aber auch die Gehalte von Mineralstoffen und Vitaminen sind von großer Bedeutung für die Welpen. Um wie viel die Futterrationen des Muttertieres gesteigert werden müssen, hängt vor allem von der Anzahl der Welpen ab. Denn je mehr Welpen die Hündin säugt, desto stärker wird die Milchproduktion angeregt – und der Nährstoffbedarf steigt entsprechend. Mit einer hochwertigen Vollnahrung kann der sicher abgedeckt und über die Futtermenge den Bedürfnissen angepasst werden. Damit die Hündin sowohl ihre eigene Leistungsfähigkeit erhält als auch den Welpen eine gesunde Entwicklung ermöglicht.

  2. Haut und Fell - Nicht nur eine Frage guten Aussehens


    Für jeden Hundebesitzer ist es ein erfreulicher Anblick, wenn sein Hund sich in einem kräftigen, glänzenden Fell präsentiert. Das erscheint als Ausdruck von Gesundheit, Wohlbefinden und nicht zuletzt guter Pflege. Eine gesunde Haut- und Fellkondition ist aber keineswegs nur eine „kosmetische“ Frage. Denn wenn das Fell stumpf und die Haut gereizt sind, können Erkrankungen die Ursache sein. Mindestens aber verbergen sich dahinter Ernährungsfehler. Und das ist nicht ohne: Haut und Fell bilden nämlich ein wichtiges Schutzsystem, das die Gesundheit des Hundes unterstützt.

    Barriere und Kommunikationsmittel zugleich
    Die Haut des Hundes ist - ebenso wie die des Menschen - sein größtes Organ. Und als solches ist sie weit mehr als nur äußere Hülle. Haut und Fell erfüllen nämlich als eins von drei Schutzsystemen lebenswichtige Funktionen. Das Verdauungssystem und das Immunsystem dienen dem Hund als innere Schutzsysteme. Haut und Fell ihrerseits übernehmen diese Funktion als äußeres Schutzsystem. So kommt der Haut zum Bespiel die Aufgabe zu, als physische Barriere Gifte oder Bakterien abzuwehren, und das Fell schützt vor der ultravioletten Strahlung sowie vor Auskühlung. Neben dieser schützenden und isolierenden Wirkung ist das Fell aber auch für die Kommunikation der Hunde untereinander wichtig. Das Beispiel der aufgestellten Nackenhaare macht es deutlich. Die Gesundheit von Haut und Fell sind beim Hund also gar nicht hoch genug einzuschätzen.

    Die Ernährung entscheidet
    Der Stoffwechsel des Hundes muss in Sachen Fell Enormes vollbringen. Die Natur hat es so eingerichtet, dass Hunde durch ihren Fellwechsel an die jeweiligen klimatischen Bedingungen jahreszeitlich immer optimal angepasst sind: Im Sommer kurzes Haar, im Winter ein längeres und dichteres Fell. Selbst außerhalb dieser intensiven Fellwechselphasen bilden langhaarige Hunderassen bis zu einem Gramm neues Haar täglich. Für den Körper ist das viel Arbeit. Neben der erblichen Veranlagung ist daher die Ernährung entscheidend für die Haut- und Fellgesundheit des Hundes. Für eine elastische Haut und kräftiges, glänzendes Fell benötigt der Hund ein Futter, das alle lebensnotwendigen Nährstoffe in ausgewogenen Mengen und gut verdaulicher Form enthält. Zwar können Erkrankungen, Allergien oder auch Erreger wie zum Beispiel Pilze den Zustand von Haut und Fell beeinträchtigen. Ausschlaggebend bleibt aber die Nährstoffzufuhr: Ein gesunder Hund, der unter Haut- oder Fellproblemen leidet, der leidet letztlich unter falscher Ernährung.

    Auf die Mischung kommt es an
    Der Hund benötigt viele verschiedene Nährstoffe, um eine gesunde Haut und ein gesundes Fell ausbilden und erhalten zu können. Zu den wichtigsten gehören dabei Proteine, essentielle Fettsäuren, Vitamine und Mineralstoffe. Und weil Haare zu 95 Prozent aus Protein bestehen, sind Eiweiße der für die Haut- und Fellgesundheit bedeutendste Nahrungsbestandteil. Hunde langhaariger Rassen verwenden zum Beispiel während des Fellwechsels rund ein Drittel ihres Proteinbedarfs allein für die Haut- und Fellerneuerung. Die essentiellen Fettsäuren als Bestandteile der Fette sind daneben ebenso von Bedeutung wie die fettlöslichen Vitamine A und E. Darüber hinaus sind es die wasserlöslichen Vitamine B2, B6, Niacin und Biotin, die Einfluss auf Haut und Fell haben. Von welcher Bedeutung das harmonische Zusammenspiel der verschiedenen Nährstoffe ist, zeigen die Mineralstoffe. Spurenelemente wie Zink, Jod und Kupfer sind für elastische Haut und glänzendes Fell unerlässlich. Wer allerdings annimmt, seinem Hund mit zusätzlichen Mineralstoffpräparaten nur Gutes tun zu können, der irrt. Die Aufnahme von Zink und Kupfer wird zum Beispiel durch die Anwesenheit anderer Mineralstoffe beeinflusst. So kann ein hoher Calciumgehalt die Zinkaufnahme stören. Und dann entsteht schnell ein Zinkmangel, obwohl das Futter selbst einen ausreichenden Zinkgehalt aufweist. Deshalb: Auch ein noch so gut gemeintes Zufüttern von Mineral- oder Vitaminpräparaten kann unter Umständen genau das Gegenteil dessen bewirken, was beabsichtigt war. Entscheidend für die Gesundheit von Haut und Fell des Hundes ist die ausgewogene Mischung der Nährstoffe. Und die ist in einer hochwertigen Vollnahrung wie Purina PRO PLAN® garantiert.

  3. Zusatzstoffe: Generalverdacht unbegründet!


    Wer sich entschlossen hat, für einen Hund oder eine Katze die Verantwortung zu übernehmen, der kennt auch die Sorge um sein Tier. Denn dessen Gesundheit und Wohlergehen hängen davon ab, was es zu fressen bekommt. Genau wie bei menschlichen Lebensmitteln gibt es daher auch beim Tierfutter Reizbegriffe, die von Hunde- und Katzenbesitzern leidenschaftlich diskutiert werden. Im Blickpunkt des Interesses stehen häufig die Zusatzstoffe. Bei näherem Hinsehen zeigt sich, dass der Generalverdacht gegen Zusatzstoffe im Tierfutter unbegründet ist.

    Verbrauchervorteil: strenge Deklarationspflicht
    Wir sind bei unserer eigenen Ernährung gewohnt, auf die Inhalte von Fertignahrung genau zu achten. Von Konservierungsstoffen oder Geschmacksverstärkern will da niemand etwas wissen. Hunde- und Katzenbesitzern geht es nicht anders, wenn sie Zusatzstoffe in im Tierfutter ablehnen. Um die Diskussion zu beruhigen, lässt sich als erstes festhalten: Der Begriff „Zusatzstoffe“ ist vom Gesetzgeber klar definiert, so dass unter dieser Überschrift nichts ins Tierfutter gelangen kann, was für den Verbraucher nicht nachvollziehbar wäre. Denn: Auch die Deklarationspflicht ist klar geregelt. Sie wird zusätzlich zu unserem nationalen Futtermittelgesetz in einer EU-Richtlinie beschrieben. Wenn ein Futterhersteller sein Produkt mit Zusatzstoffen versieht, dann muss er diese auf der Verpackung kenntlich machen.

    Zusatzstoffe müssen Funktion erfüllen
    Die Zusatzstoffe in der Tiernahrung sind keine Füllstoffe und dürfen dies auch gar nicht sein. Nach dem Futtermittelrecht sind es solche Stoffe, die selbst kein „Futtermittelausgangserzeugnis“ sind und dem Futter deshalb beigefügt werden, um bestimmte Funktionen zu erfüllen. Danach unterscheidet die EU-Richtlinie fünf Kategorien von Zusatzstoffen: technologische, sensorische, ernährungsphysiologische und zootechnische Zusatzstoffe sowie zwei ausschließlich in der Geflügelzucht erlaubte Medikamente. Innerhalb dieser Kategorien wird es dann für Hunde- oder Katzenbesitzer als Kunden interessant: Hier werden die Zusatzstoffe nämlich sogenannten Funktionsgruppen zugeordnet, die der Tierbesitzer schließlich auch auf der Verpackung wiederfindet: Dazu gehören zum Beispiel Konservierungsstoffe, Antioxidantien, Farbstoffe, Verdickungsmittel, Vitamine, Spurenelemente oder auch Verdaulichkeitsförderer. Grundsätzlich gilt: Zugelassen werden nur Zusatzstoffe, deren gesundheitliche Unbedenklichkeit und Nutzen wissenschaftlich nachgewiesen wurden. Außerdem ist die Dosierung bestimmter Zusatzstoffe vorgeschrieben und darf nicht überschritten werden.

    Natürlich oder synthetisch?
    Die Zusatzstoffe haben grundsätzlich die Aufgabe, den Nährwert des Tierfutters zu erhalten und zu verbessern. Besonders die Stichworte Antioxidantien und Konservierungsmittel führen bei Hunde- und Katzenbesitzern aber immer wieder zu Kontroversen. Die Unsicherheit der Tierhalter ist oft von der Sorge begründet, dass ihr Tier „künstliche“, chemisch hergestellte Futterzusätze aufnimmt. Dabei sind auch solche Zusatzstoff nicht per se bedenklich. Es gilt hier, natürliche von synthetischen Stoffen zu unterscheiden. Auch der Apfel, den man mit Zitronensaft beträufelt, damit er nicht so schnell braun wird, erfährt eine antioxidative Behandlung. Denn Antioxidantien verhindern, dass die Nährstoffe mit dem Sauerstoff der Luft reagieren. In der Tiernahrung könnte man den gleichen Effekt mit synthetischen Stoffen wie zum Beispiel Propylgallat, BHT (E321) oder BHA (E320) erzielen – man kann ihn aber auch durch die Kombination von Vitaminen bewirken. Im Super-Premium-Futter PRO PLAN beispielsweise wird die Stabilisierung der Tiernahrung allein durch die Kombination der natürlichen Vitamine E und C erreicht. Deren Dosierung muss sich an die gesetzlich vorgegebene Höchstmengen halten und auf der Verpackung angegeben werden.

    Differenzierung ist wichtig
    Übrigens gilt die detaillierte Kennzeichnungspflicht – etwa die Angabe der entsprechenden E-Nummern - erst ab Gebinden von über zehn kg. Bei leichteren Gebinden reicht der Hinweis, dass das Futter zugelassene Zusatzstoffe enthält. Auch die Angabe der E-Nummer kann allerdings zur Verwirrung führen. Denn: Hinter den oft verteufelten E’s verbergen sich unter Umständen Konservierungsstoffe, die nur deshalb als Konservierungsstoffe auf der Verpackung erscheinen müssen, weil sie futterrechtlich als solche eingeordnet wurden. In der Tiernahrung selbst können sie durchaus eine ganz andere Funktion haben. Der PRO PLAN Katzennahrung wird beispielsweise Orthophosphorsäure beigefügt – gemäß der EU-Richtlinie ein Konservierungsmittel. Nestlé Purina PetCare setzt diesen Zusatzstoff in PRO PLAN Katzennahrung allerdings deshalb ein, weil bekannt ist, dass Phosphorsäure harnsäuernd wirkt und dadurch einen positiven Effekt auf die empfindliche Harntraktgesundheit von Katzen hat. Es gibt also wenig Grund, Futtermittelzusatzstoffe grundsätzlich abzulehnen. Wichtig ist eine differenzierte Betrachtung, wenn man nicht aus Unkenntnis auf positive Wirkungen verzichten will. Im Zweifelsfall gibt der Futtermittelhersteller hier die nötigen Informationen.

  4. "mindestens haltbar bis..." - Was das Mindesthaltbarkeits-datum wirklich aussagt


    Wir haben uns seit seiner Einführung 1981 angewöhnt, beim Einkauf auf das Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) von Brot, Butter oder Käse zu achten. Das gilt ebenso für Hunde- und Katzenfutter. Auch hier schreibt der Gesetzgeber die Angabe des Mindesthaltbarkeitsdatums vor. Es handelt sich dabei um das Datum, bis zu dem das Mischfuttermittel seine spezifischen Eigenschaften unter angemessenen Aufbewahrungsbedingungen behält. Das ist sinnvoll und fair – führt aber oft auch zu der irrigen Annahme, dass Produkte nach Ablauf des MHD sofort verdorben und ungenießbar seien. Das aber ist mit dem Begriff Mindesthaltbarkeisdatum nicht gemeint. Beim Hundefutter ist er vielmehr eine Garantie auf Gehalt und Wirksamkeit der Zusatzstoffe.

    Begriff wörtlich nehmen
    Hundefutter unterliegt, wie alle Nahrungsmittel, einem natürlichen Prozess der Alterung. Der macht sich dadurch bemerkbar, dass bestimmte Nährstoffe abgebaut werden. Die Wirksamkeit von Vitaminen und anderen Inhaltsstoffen geht also nach und nach verloren. Deshalb sollten Katzen- und Hundebesitzer beim Einkauf das Alter der Waren kontrollieren können. Wie für menschliche Nahrung ist auch bei Tiernahrung die Angabe des Mindesthaltbarkeitsdatums vorgeschrieben. Es gibt an, bis zu welchem Datum der Gehalt der auf der Packung angegebenen Nährstoffe garantiert wird. „Mindestens haltbar bis…“ bedeutet also nichts anderes, als dass die für die gesunde Ernährung erforderliche Menge an Vitaminen „hält“ und auch durch den natürlichen Abbau nicht unterschritten wird. Das Mindesthaltbarkeitsdatum wird vom Hersteller selbst festgesetzt, weil nur er die genaue Rezeptur seines Futters kennt und weiß, welcher Nährstoff als erster abgebaut sein wird. Danach richtet sich dann das Garantiedatum.

    Abbauverluste einkalkuliert
    Viele Trockenfutter sind 18 Monate haltbar. Doch selbst nach Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums weist eine qualitativ hochwertige Fertignahrung noch die garantierten Nährstoffgehalte auf. Das ist möglich, weil die Hersteller sogenannte Sicherheitszuschläge für besonders empfindliche Inhaltsstoffe bei der Produktion einplanen. Dazu führen sie Alterungsversuche durch, in denen der Nährstoffverlust zu einem bestimmten Zeitpunkt ermittelt wird. Bei der Entwicklung der Rezeptur werden diese natürlichen Verluste dann berücksichtigt: Je nach Abbaurate werden dem Futter entsprechend höhere Dosierungen zum Beispiel der Vitamine A, D, E zugesetzt. Die Höhe dieses Sicherheitszuschlages hängt von der garantierten Mindesthaltbarkeit ab: Eine lange Haltbarkeit von beispielsweise 18 Monaten erfordert größere Zuschläge als ein Futter, das nur zwölf Monate Mindesthaltbarkeit garantiert. Frisch verpacktes Tierfutter enthält also deutlich höhere Nährstoffkonzentrationen als solches, das kurz vor dem Ende der Mindesthaltbarkeit steht. Aber auch das ist kein Grund zur Sorge: Eine unbeabsichtigte Überversorgung des Tieres mit Vitaminen ist nicht zu befürchten, weil selbst diese Sicherheitszuschläge noch deutlich unter den Gehalten liegen, die eine Überdosierung auslösen würden.

    Auf Lagerung achten
    Fertignahrung - wie zum Beispiel Purina PRO PLAN® - sollte bis zum Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums verbraucht werden. Doch selbst wenn das Futter das Mindesthaltbarkeitsdatum um bis zu zwei Monate überschritten hat, kann es meist noch sicher verfüttert werden. Allerdings ist der volle Gehalt an Nährstoffen dann nicht mehr garantiert. Schlimmstenfalls frisst der Hund oder die Katze ein Futter, dessen Nährwert deutlich unter den empfohlenen Nährwertmengen liegt. In jedem Fall also sollten bei der Lagerung des Futters bestimmte Regeln beachtet werden. Denn der Qualitätsverlust tritt nicht nur durch die Alterung der Nährstoffe ein, sondern wird auch durch Faktoren wie Verpackung, Lagerung, Temperatur und Luftfeuchtigkeit beeinflusst. Grundsätzlich gilt: Trockenfutter sollte kühl und trocken gelagert werden. Hohe Luftfeuchtigkeit setzt dem Trockenfutter nämlich ebenso zu wie direkte Sonneneinstrahlung im Sommer. Es ist daher sinnvoll, gleich beim Kauf darauf zu achten, dass im Handel nicht schon das Verkaufsdisplay der prallen Sonne ausgesetzt war. Denn nur so ist das Mindesthaltbarkeitsdatum ein sicherer Ausweis dafür, dass das Futter alle für das Tier lebensnotwendigen Nährstoffe in ausreichender Menge enthält.

  5. Black is beautiful - Rotfärbung des Fells verhindern!


    Für Hundebesitzer ist es ein bekanntes Phänomen: Die schicke schwarze Jacke des Lieblings weist mit einem Mal trotz bester Pflege und Fütterung einen Rotstich auf. Für Züchter, deren Hunde dem Ideal dunkler Rassen entsprechen sollen, ein ärgerlicher Vorgang. Wissenschaftliche Studien haben indes gezeigt, dass der Rotfärbung mit der entsprechenden Fütterung entgegen gewirkt werden kann.

    Die gute Nachricht vorweg: Die Rotfärbung des Fells ist bei Hunden kein Anzeichen für Krankheiten. Die Farbe des Fells ist nämlich von Natur aus programmiert: „Die Haarfarbe ist genetisch festgelegt“, bestätigt Ernährungswissenschaftler Dr. Georg Sanders. „Sie wird durch die Anwesenheit und Verteilung von Pigmenten in jedem einzelnen Haar bestimmt“. Und die werden durch Stoffwechselvorgänge beeinflusst: Die Haarwurzelzellen produzieren für schwarze Pigmente Eumelanin und Phäomelanin für rötlich Pigmente. Um das leisten zu können, benötigen sie unter anderem die Aminosäuren Phenylalanin und Tyrosin. Die müssten in der Nahrung allerdings in ausreichendem Maße vorhanden sein, sagt der Purina-Experte. „Unausgewogene zu geringe Mengen davon können bei Hunden mit dunklem oder schwarzem Fell zur Rotfärbung führen.“

    Karotten sind unschuldig
    Die unerwünschte Rotfärbung kann also durchaus über die Fütterung beeinflusst werden. Dabei sei die verbreitete Annahme, dass Möhren im Futter an der Verfärbung Schuld seien, wissenschaftlich nicht haltbar, erklärt Dr. Sanders. In einer Untersuchung mit schwarzen Labrador- und Neufundländer-Welpen konnte gezeigt werden, dass es vielmehr auf den Gehalt von Phenylalanin und Tyrosin ankommt. Der Test war denkbar einfach: Die schwarzen Welpen wurden mit einem Welpenfutter für große Hunde entwöhnt und dann in drei Gruppen eingeteilt. In folgenden Monaten erhielten sie alle das gleiche Futter – das allerdings unterschiedliche Mengen von Phenylalanin und Tyrosin enthielt. Maßgeblich waren dabei die Ernährungsempfehlungen der Association of American Feed Control Officials (AAFCO), die international als Instanz der Tierernährung anerkannt ist.

    Aminosäuren als Schlüssel
    Die erste Gruppe wurde mit einem Futter versorgt, das die 1,9-fache Menge der von der AAFCO empfohlenen Aminosäuren-Gehalte an Tyrosin und Phenylalanin enthielt. In der zweiten Gruppe wurde die 2,6-fache Dosierung gefüttert, und in der dritten Gruppe lag der Gehalt sogar bei der 3,2-fachen Menge dessen, was die AAFCO als ausreichend für Hunde im Wachstum ansieht. Das Ergebnis des Versuchs war verblüffend. Alle Hunde waren gesund und gut entwickelt. Aber: Bereits nach fünf Monaten wiesen die Hunde der ersten Gruppe ein deutlich rotstichiges Fell auf, während die schwarzen Labradore und Neufundländer der dritten Gruppe ein klar dunkleres Fell hatten als die Tiere der zweiten Gruppe.

    Futter entscheidend für beständige Farbe
    Die Untersuchung liefert einen klaren Hinweis, dass Rotfärbung des Fells mit der Fütterung zusammenhängen kann. Allerdings ist eben nicht der Gehalt an Möhren im Trockenfutter, sondern die nicht ausreichende Menge der essentiellen Aminosäuren Phenylalanin und Tyrosin, für die Verfärbung verantwortlich. „Das Karotin der Möhren lagert sich allenfalls im Unterhautfettgewebe der Hunde ab, ist aber nicht für die Pigmentierung der Haare zuständig“, klärt Dr. Georg Sanders auf. Ein Futter dagegen, in dem der Gehalt der Aminosäuren oberhalb der AAFCO-Empfehlung liege, sorge dafür, dass die schwarze Fellfarbe auch beständig erhalten bleibe. „In PRO PLAN Hund beispielsweise werden so große Mengen tierischer Proteine verarbeitet, dass hier natürlicherweise eine ausreichende Menge an essentiellen Aminosäuren gegeben ist“, erläutert der Experte. Die Fütterung mit der Vollnahrung PRO PLAN Hund könne daher dank der hohen Gehalte von Tyrosin und Phenylalanin wesentlich dazu beitragen, dass die natürliche Pigmentierung von schwarzen und dunklen Hunden gewährleistet sei.

  6. Die Ernährung von Hunden


    Jeder weiß, dass Mensch und Tier Nahrung und Wasser aufnehmen müssen, um leben und gesund bleiben zu können.

    Hauptaufgaben der Nahrung
    Die Hauptaufgaben der Nahrung bestehen darin, dass sie Hund und Katze Energie und Nährstoffe liefern. Energie wird benötigt, damit alle Lebensvorgänge ablaufen. Hierzu zählen konstante Körpertemperatur, Muskelaktivität für Bewegung und Kreislauf, Funktionieren der Sinnesorgane, Atmung und viele andere Lebensvorgänge. Die wichtigsten Energielieferanten sind Fette und Kohlenhydrate z.B. Stärke. Auch Eiweiß kann als Energielieferant genutzt werden. Neben Energie liefert die Nahrung lebenswichtige Nährstoffe. Lebenswichtige oder essentielle Nährstoffe sind Substanzen, die der Körper selbst nicht oder in nicht ausreichenden Mengen bilden kann. Fehlt nur ein einziger essentieller Nährstoff, treten Mangelerscheinungen auf und der Hund wird krank. Nährstoffe benötigt der Körper für Wachstum, Erhaltung und Fortpflanzung.

    Die Zusammensetzung von Nahrungen
    Betrachtet man die Nahrung von ihrer Zusammensetzung, so kann man die große Vielfalt verschiedener Nahrungsmittel durch 6 Stoffgruppen beschreiben. Jede Nahrung setzt sich zu unterschiedlichen Anteilen aus

    • Eiweißen ( Proteinen)
    • Fetten
    • Kohlenhydraten
    • Mineralstoffen und
    • Vitaminen sowie Wasser zusammen.

    Im Verdauungsablauf werden die Eiweiße, Fette und Kohlenhydrate in ihre Bausteine zerlegt und durch die Darmwand aufgenommen. Ein Teil dieser Bausteine wird zur Energiegewinnung genutzt. Die nicht für die Energiegewinnung benötigten Bausteine werden als lebensnotwendige Nährstoffe für den Aufbau körpereigener Substanzen wie Muskeln, Knochen und Organen, genutzt. Für Hund und Katze sind neben Wasser folgende Nährstoffe lebenswichtig:

    • Aminosäuren ( = Bausteine der Eiweiße oder Proteine)
    • Fettsäuren ( = Bausteine der Fette, Öle)
    • Mineralstoffe
    • Vitamine

    Artgerecht zusammengesetzte Nahrung
    Um ein ausgewogenes, alle essentiellen Nährstoffe enthaltendes Futter zubereiten zu können, muss man den artspezifischen Nährstoffbedarf kennen und bei der Rezepturentwicklung beachten. Dies bedeutet, dass die lebenswichtigen Nährstoffe in ausreichenden Mengen und im richtigen Mengenverhältnis zueinander in der Nahrung enthalten sein müssen. Der artspezifische Nährstoffbedarf von Hund und z.B. Katze unterscheiden sich deutlich, daher benötigen sie verschieden zusammengesetzte Nahrungen. Der artspezifische Nährstoffbedarf von Heimtieren ist in vielen wissenschaftlichen Arbeiten untersucht worden und in Empfehlungen verschiedener Forschungseinrichtungen, z. B. National Research Council, NRC, Association of American Feed Control Officials, AAFCO, zusammengefasst worden. Die Bedarfsempfehlungen sind bei allen Herstellern von Fertignahrungen anerkannt und gelten als Referenz bei der Entwicklung von Rezepturen und Produkten. Bei der Herstellung von Vollnahrungen, futtermittelrechtlich Alleinfuttermittel genannt, besteht eine wesentliche Herausforderung darin, aus einzelnen Zutaten, die jeweils keine bedarfsgerechten Nährstoffgehalte besitzen, z. B. Fleisch, Getreide, so zu kombinieren, dass eine komplette ausgewogene Nahrung entsteht.

    Die wichtigsten Punkte im Überblick:
    • Der Hund ist biologisch betrachtet ein Beutetierfresser und hat seinen eigenen, artspezifischen Nährstoffbedarf. In vielen wissenschaftlichen Untersuchungen wurde dieser untersucht und ist weitgehend bekannt.
    • Die von anerkannten Forschungseinrichtungen Bedarfsempfehlungen sind die Basis für die Rezepturentwicklung von Fertignahrungen.
    • Unausgewogene, nicht bedarfsgerechte Nahrung kann zu Mangelernährung oder durch Überversorgung zu Gesundheitsproblemen führen. Erst die richtige Kombination von Einzelfuttermitteln ergibt eine komplette, ausgewogene Nahrung.
    • Vergleicht man industriell hergestellte Fertignahrungen für Hunde mit hausgemachten Rationen, so garantieren Fertigvollnahrungen, z. B. PRO PLAN, aus ernährungsphysiologischer Sicht eine lebenslang gesunde Ernährung.
    • Die Rezepturen werden basierend auf den Bedarfsempfehlungen der Forschungseinrichtungen entwickelt und optimiert.
    • Es werden nur qualitätsgeprüfte, hochwertige Zutaten mit definierten Nährstoffgehalten für die Herstellung verwendet.
    • Bei der Verarbeitung werden besonders nährstoffschonende Verfahren eingesetzt.
    • Die Qualitätssicherung erstreckt sich von der Rohstoffauswahl über die Herstellung bis zum Fertigprodukt und sichert eine gleichbleibend hohe Qualität.

  7. Übergewichtiger Hund - Was tun?


    Die Zahl von Hunden, die an Übergewicht leiden, ist in den letzten Jahren stark angestiegen. Man geht davon aus, dass ca. ein Drittel aller Hunde betroffen ist. In den meisten Fällen nehmen die Hunde mehr Nahrung und damit auch mehr Energie auf, als sie verbrauchen, oft sind diese Tiere auch weniger aktiv und verbrauchen deshalb weniger Kalorien.Wie beim Menschen beeinträchtigt Übergewicht auch beim Hund sein Wohlbefinden und erhöht verschiedene gesundheitliche Risiken. Übergewichtigen Hunden machen sommerliche Temperaturen wegen ihrer verringerten Hitzetoleranz schwer zu schaffen. Beständiges Übergewicht kann u.a. zu Skelettschäden, Herz- und Kreislauferkrankungen sowie Diabetes mellitus führen, auch ist die gesunde Immunfunktion beeinträchtigt. Man spricht von Übergewicht, wenn das Körpergewicht das Sollgewicht um mehr als 20 % übertrifft. Für die tägliche Aufgabe, dem Hund die „richtige“ Menge an Nahrung zu geben, damit er sein Idealgewicht behält oder es wieder erreicht, hilft diese tiermedizinische Definition wenig. Eine einfach zu handhabende und aussagekräftige Technik ist es, das Idealgewicht und damit die ideale Körperkondition anhand der Sichtbarkeit oder Tastbarkeit der Rippenbögen abzuschätzen. Bei kurzhaarigen Hunden sollte die Rippenbögen und die Taille sichtbar sein, bei langhaarigen Hunden sollte man im Bereich des Brustkorbs die Rippen leicht fühlen und ertasten können. Kann man dagegen die Rippen kaum noch oder nicht mehr erkennen oder ertasten, so ist der Hund zu dick. In der folgenden schematischen Übersicht sind unter-, ideal- und übergewichtige Hunde abgebildet und die entsprechenden Erkennungsmerkmale zusammengestellt.

    Ist der Hund idealgewichtig, „passt“ die Futtermenge und man kann sie weiter beibehalten. Sind dagegen die Rippenbögen nicht mehr gut zu erkennen oder zu ertasten, hat der Hund zugenommen, man sollte dann die Futtermenge um ca. 15 % verringern. Durch weiteres Beobachten und Tasten in den nächsten Wochen kann man sehr gut abschätzen, ob die Reduktion der Tagesration zum Erfolg führt oder ob man weiter reduzieren muss. In diesem Fall ist der Wechsel auf ein kalorienreduziertes Futter zu empfehlen. Ein ganz wichtiger Vorteil der beschriebenen Technik besteht darin, dass man durch das bewusste Beobachten und Tasten sehr schnell Abweichungen vom Idealgewicht erkennen und frühzeitig durch entsprechendes Anpassen der Futtermenge gegensteuern kann. Wenn man seinen Hund möglichst während seines ganzen Lebens so füttert, dass er idealgewichtig bleibt, hilft man ihm lange gesund zu bleiben und er hat gute Aussichten, seine volle Lebenszeit auskosten zu können. In einer einzigartigen, über mehr als 14 Jahren währenden Lebenszeitstudie konnte nachgewiesen werden, dass lebenslang idealgewichtige Hunde durchschnittlich ca. 1,5 Jahre länger leben und länger gesund bleiben als Hunde, die zur freien Aufnahme gefüttert werden und dicker waren.

    Quelle:

    * Purina 14-jährige Langzeit-Forschungsstudie mit Labrador Retrievern: Richard D. Kealy

    PhD et al., Journal of the American Veterinary Medical Association, Vol 220: 1315-1320.

  8. PRO PLAN Hund


    Schutz für den besten Hund der Welt. Ihren.
    Die Natur hat Ihren Hund mit drei Schutzsystemen ausgestattet, welche seine Gesundheit ein Leben lang unterstützen. Diese drei Systeme sollten miteinander harmonieren und mit den lebenswichtigen Nährstoffen versorgt werden, um die Gesundheit Ihres Hundes zu unterstützen. Deshalb verwendet PRO PLAN wissenschaftlich ausgewählte Gehalte an Vitaminen, Mineralstoffen und natürlichen Futterbestandteilen, um Ihrem Hund die Fähigkeit zu verleihen, sich selbst zu schützen.

    Hochwertige Proteine und Nährstoffe wie Omega 3 & 6 Fettsäuren, Vitamin E & C und Zink sind alle in einem optimalen Verhältnis enthalten, um ein effizientes Zusammenwirken der Schutzsysteme Ihres Hundes zu unterstützen.Das Resultat: lebenslanger Schutz für Ihren Hund. Hochwertige Anteile an Huhn, Lamm oder Lachs als Hauptzutat und der absolute Verzicht auf Farb- oder Konservierungsstoffe machen PRO PLAN zu einem sowohl nahrhaften als auch geschmackvollen Produkt.

    Die 3 Schutzsysteme Ihres Hundes
    Die Natur hat Ihren Hund mit drei Schutzsystemen ausgestattet, welche seine Gesundheit ein Leben lang unterstützen. Diese drei Systeme sind das Immun-, Verdauungssystem und die Barriere, welche Haut und Fell bilden. Sie sollten miteinander harmonieren und mit den lebenswichtigen Nährstoffen versorgt werden, um die Gesundheit Ihres Hundes zu unterstützen.

    Deshalb verwendet PRO PLAN wissenschaftlich ausgewählte Gehalte an Vitaminen, Mineralstoffen und natürlichen Futterbestandteilen, um Ihrem Hund die Fähigkeit zu verleihen, sich selbst zu schützen. Der absolute Verzicht auf Farb- oder Konservierungsstoffe in PRO PLAN, hilft Ihrem Hund ein lebenlang auf natürliche Weise geschützt zu sein.

    Verdauungssystem
    Das Verdauungssystem hat zwei Hauptaufgaben: Zum einen ist es für die Verdauung und Absorption von essentiellen Nährstoffen zuständig, die von den anderen Schutzsystemen genutzt werden können. Zum anderen ist es für die Abwehr von freien Radikalen (wie Bakterien und Giftstoffe), die versuchen mit der Nahrungsaufnahme in den Körper einzudringen. In dieser Rolle fungiert das Verdauungsystem nicht nur als wichtige Barriere zur Außenwelt, sondern stellt außerdem wichtige immunologische Abwehrkräfte bereit.

    Haut und Fell
    Sowohl die Haut als auch das Fell Ihres Hundes übernehmen eine Reihe an Schutzfunktionen. Diese reichen von der Bereitstellung einer physischen Barriere bis zur immunlogischen Abwehr gegen Bakterien und Giftstoffe, die versuchen in den Körper einzudringen. Die Haut ist das Organ, durch welches der Körper mit der Umwelt in Kontakt tritt. Sie sorgt für einen ausgeglichenen Wasserhaushalt des Körpers.

    Immunsystem
    Das Immunsystem ist ein komplexes Netzwerk, welches Ihren Hund vor äußeren Einflüssen schützt, die sein Wohlbefinden negativ beeinflussen könnten. Die Aufgabe des Immunsystems ist es, schädliche Eindringlinge, wie z.b. Bakterien, Viren und Parasiten, Allergene und Toxine, zu identifizieren, abzuwähren oder zu vernichten. Das Immunsystem wirkt im gesamten Körper und schützt außerdem einzelne Organe des Körpers, wie das Verdauungssystem oder Haut und Fell.

  9. PRO PLAN Katze


    Natürlicher Schutz ein Leben lang
    Die Natur hat Ihre Katze mit 4 wichtigen Schutzsystemen ausgestattet, die zusammenarbeiten, um ihre Gesundheit und ihr Wohlergehen zu fördern: Haut und Fell, Verdauungs-, Harnweg- und Immunsystem. Neueste Forschungsergebnisse bestätigen, dass zusätzliche Nährstoffe in der Nahrung helfen, diese Systeme harmonisch zusammenarbeiten zu lassen und somit den Schutz zu optimieren.

    Die vier Schutzsysteme Ihrer Katze


    Unsere neuen exklusiven Rezepturen

    Die PRO PLAN Produkte bieten:

    • Maßgeschneiderte Nahrung für einen optimalen Schutz der Katze
    • Wissenschaftlich bewiesene und bahnbrechende Innovationen
    • Hochqualitative Zutaten, die Fleisch oder Fisch als Hauptzutat enthalten und durch eine exzellente Schmackhaftigkeit überzeugen


    OPTISTART

    Fundament für ein gesundes Wachstum

    • Hilft die Immunantwort des Kätzchen zu unterstützen
    • Sorgt für die Ausgewogenheit der guten und schlechten Bakterien im
    • Verdauungstrakt, um das noch anfällige Verdauungssystem zu unterstützen
    • Hilft das Infektions-, Durchfall- und Darmentzündungsrisiko zu reduzieren


    OPTIRENAL

    Schutz der Niere für lebenslange Gesundheit

    • Zielt auf den Schutz der Nierenfunktion von ausgewachsenen Katzen ab, eine der Hauptgesundheitssorgen unter Katzenbesitzern
    • Unterstützt nachweislich die Nierenfunktion und hilft ihren Alterungsprozess hinauszuzögern*.


    LONGEVIS

    Verlängert nachweislich das gesunde Leben von Katzen ab sieben Jahren oder älter**

    • wirkt auf das Verdauungs- und Immunsystem Ihrer Katze, indem es die Balance der Mikroflora erhält und so die Darmgesundheit fördert. Es verbessert darüber hinaus die Vitamin E Bioverfügbarkeit, um das Immunsystem zu stärken.
    • hilft Katzen, die im Alter schneller dazu neigen, Gewicht zu verlieren, länger ein gesundes Körpergewicht zu erhalten.
    • unterstützt Katzen, im Alter länger aktiv zu sein.



    * Nestlé Purina Forschung, Forschungsdokumentation 2007. Studie durchgeführt mit 40 Katzen. Die Ergebnisse der Untersuchung basieren ausschließlich auf Katzen, welche mit einer von OPTIRENAL angereicherten Diät gefüttert wurden.

    ** Studie durchgeführt mit 90 Katzen im Alter zwischen 7 und 17 Jahren. Die Ergebnisse der Untersuchung basieren ausschließlich auf Katzen, welche mit einer von LongevisTM angereicherten Diät gefüttert werden.

  10. Die neue PRO PLAN Light Rezeptur


    Mehr als nur ein Light-Produkt: Die verbesserte PRO PLAN Light Rezeptur mit Dreifach-Nutzen ermöglicht eine nachhaltige Gewichtsreduktion Ihres Vierbeiners und unterstützt sein gesundes Herz sowie starke Gelenke

    Ein schlanker Körperbau stellt eine wesentliche Voraussetzung für ein gesundes, langes und glückliches Zusammenleben mit Ihrem Hund dar. PRO PLAN, die Super-Premium-Nahrung aus dem Hause PURINA, die exklusiv im Fachhandel erhältlich ist, bringt ab sofort PRO PLAN Light mit neuer Rezeptur auf den Markt. Die innovative Zusammensetzung, die von Tierärzten und Ernährungswissenschaftlern weiter verbessert wurde, kann nun nachweislich nicht nur zu einer nachhaltigen Gewichtsreduktion beitragen, sondern darüber hinaus die Herzfunktion Ihres besten Freundes stärken und seine Gelenkfunktion unterstützen.PRO PLAN Light: Jetzt neu mit L-Carnitin und Taurin für eine gesunde Herzfunktion

    25 bis 40 Prozent der gesamten europäischen Hundepopulation sind übergewichtig oder sogar adipös. Übergewicht und Adipositas stellen eines der gesundheitlichen Hauptprobleme bei Hunden dar und bilden die Ursache für das Auftreten vieler chronischer Krankheiten, wie z.B. Bluthochdruck oder Arthrose. Dank seiner einzigartigen Rezeptur kann das verbesserte PRO PLAN Light das Körpergewicht nachweislich reduzieren und so zu einem längeren, gesünderen und glücklicheren Leben Ihres Hundes beitragen. So haben wissenschaftliche Studien gezeigt, dass Hunde bei Fütterung von PRO PLAN Light nach nur sechs Wochen durchschnittlich bereits acht Prozent weniger Körpergewicht aufwiesen. Nach 12-wöchiger Fütterung wogen sie im Durchschnitt sogar 16 Prozent weniger. Außerdem ließ sich ein vermindertes Risiko des häufig auftretenden Jojo-Effekts nachweisen. Der hohe Anteil an hochwertigen Proteinen und der reduzierte Fettgehalt (50 Prozent weniger Fett im Vergleich zu PRO PLAN Adult Rezepturen) erleichtern den Abbau von Körperfett, wobei aber die fettfreie Körpermasse erhalten bleibt. Als Folge der Gewichtsreduktion und der regelmäßigen Bewegung sinkt die Ruhepulsfrequenz eines übergewichtigen Hundes nach 6-wöchiger Fütterung von PRO PLAN Light nachweislich um 17 Prozent, nach 12 Wochen durchschnittlich um 21 Prozent. Eine starke Herzfunktion stellt eine wichtige Voraussetzung für die Gesundheit Ihres Hundes dar und hilft, z.B. längere Spaziergänge ohne übermäßige Anstrengung zu genießen. L-Carnitin und Taurin in PRO PLAN Light helfen, die Herzfunktion Ihres Hundes zu unterstützen. Mehrfach ungesättigte Omega-3-Fettsäuren in PRO PLAN Light und das in den verwendeten tierischen Geweben enthaltene Glucosamin und Chondroitin unterstützen außerdem die Gelenkfunktion und fördern so die Mobilität übergewichtiger Hunde. PRO PLAN Light mit Huhn und Reis ist als 3 kg (16,95 Euro unverbindliche Preisempfehlung) und 15 kg Gebinde (57,95 Euro unverbindliche Preisempfehlung) ab Anfang Juni erhältlich.

  11. PRO PLAN Adult Small Sensitive


    Um den speziellen Anforderungen empfindlicher Hunde kleiner Rassen zu entsprechen, gibt es die bewährte PRO PLAN Sensitive Rezeptur ebenfalls ab sofort auch für kleine Hunde mit besonders kleinen Kroketten.

    PRO PLAN Adult Small Sensitive ist mit drei besonders sorgfältig ausgewählten Proteinquellen auf die individuellen Bedürfnisse von kleinen Hunden bis 10kg mit empfindlicher Haut abgestimmt.

    Lachs, als einzige tierische Proteinquelle, sowie Reis und Mais gelten als Proteine mit bekannt guter Verträglichkeit und tragen nachweislich dazu bei, Futtermittelempfindlichkeiten, die zu Hautreizungen führen können, zu verringern. Optimierte Gehalte an Omega-3 und Omega-6 Fettsäuren helfen zusätzlich, den natürlichen entzündungshemmenden Mechanismus der Haut zu erhalten und so die Neigung zu Hautreizungen bei kleinen Hunderassen zu verringern.

  12. Noch mehr Komfort dank einfachem Schütt- und Tragesystem


    Ab sofort sind alle 11 3kg Varietäten der PRO PLAN Hund Trockennahrung in einem innovativen Verpackungskonzept erhältlich. Das neue Schütt- und Tragesystem bietet erhöhten Komfort: Die wiederverschließbare Packung hält die Kroketten länger frisch und schmackhaft. Eine perforierte Öffnung erleichtert das Schütten und Dosieren, so dass immer genau so viel Futter im Napf landet , wie vorgesehen. All 3kg-Packungen sind zusätzlich mit einem praktischen Tragegriff ausgestattet, der den Transport vereinfacht und auch beim Einschütten für eine bequemere Handhabung sorgt.

  13. VDH-Europasieger-Austellung: PRO PLAN® mit Produktneuheiten in Dortmund


    Bei dem Treffen der internationalen Rassechampions vom 1. bis 3. Mai 2009 in Dortmund zur VDH-Europasieger-Austellung standen einige der Gewinner bereits fest: Es waren die Hunde, die gezielt entsprechend ihren Bedürfnissen gefüttert wurden.

    Nestlé Purina PetCare hat in den Westfalenhallen zwei neue Sorten des Super-Premiumfutters PRO PLAN® eingeführt, die auf spezielle Bedürfnisse abgestimmt sind: Mit „PRO PLAN® Adult Small Sensitive“ hat Nestlé Purina PetCare die bewährte PRO PLAN® Sensitive Rezeptur jetzt auch für die besonderen Anforderungen von empfindlichen Hunden kleiner Rassen optimiert. Die Vollnahrung enthält als einzige Proteinquellen Lachs, Mais und Reis, die für ihre gute Verträglichkeit bekannt sind. Der ausgewogene Gehalt von Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren unterstützt zusätzlich die entzündungshemmende und hautberuhigende Wirkung des Futters. Den gesundheitlichen Risiken durch Übergewicht begegnet der Super-Premiumhersteller mit der zweiten Innovation: "PRO PLAN® Light" enthält 50 Prozent weniger Fett als vergleichbare PRO PLAN® Adult Rezepturen und führt nachweislich zur nachhaltigen Gewichtsreduktion. Darüber hinaus werden mit dem Futter signifikante Verbesserungen der Herz- und der Gelenkfunktionen erzielt: Die Inhaltsstoffe L-Carnitin und Taurin senken den Ruhepuls des übergewichtigen Hundes, während die Bestandteile Glucosamin und Chondroitin die Gelenkfunktionen unterstützen und so die Mobilität der Vierbeiner erhalten.

    Nestlé Purina PetCare sponsorte die VDH-Europasieger-Ausstellung auch mit Hundekotbeuteln, die auf dem Messegelände verteilt wurden. PRO PLAN® leistete damit einen wertvollen Beitrag zur hygienischen und ästhetischen Aufwertung von Hundefreilaufarealen. Damit aber nicht allein privilegierten Hunden in privater oder professioneller Haltung Gutes zuteil wurde, nahm Nestlé Purina PetCare den 2008 angekündigten Ausbau des Tierschutzsponsorings wieder auf: Im Rahmen einer Ballon-Aktion wurden am prominent positionierten PRO PLAN® Stand wieder zwei Euro pro verkauftem Ballon zugunsten des TierheimsDortmund gespendet. "Wir nehmen unsere soziale Verantwortung sehr ernst", so PRO PLAN® Produktmanagerin Linda Biertz, "und werden auch in Zukunft solche Aktion weiter verfolgen."

  14. Lebensgefährlich: Magenblähung und Magendrehung


    "Da dreht sich einem ja der Magen um". Was Menschen so leichtfertig dahersagen, wenn sie Abscheu demonstrieren wollen, das ist für Hunde eine lebensbedrohliche Erkrankung: Magenblähung und Magendrehung. In diesem absoluten Notfall kann nur die sofortige tierärztliche Behandlung das Leben des Hundes retten. Hundebesitzer sollten deshalb Symptome und Vorbeugungsmaßnahmen kennen, um rechtzeitig reagieren zu können.

    Schmerzhaft und oft tödlich
    Aus wissenschaftlicher Sicht lassen sich die Ursachen und Auslöser für GDV nicht mit Sicherheit bestimmen. GVD ist die Abkürzung für die englische Bezeichnung Gastric Torsion and Volvulus Disease – was dem deutschen Begriff Magenblähung und -drehung entspricht. Bei der GVD sammeln sich im Magen des Tieres Gase an, sodass er sich ausdehnt und auf andere Organe drückt. Dieser Umstand allein würde den Hund aber noch nicht in eine lebensbedrohliche Lage bringen. Normalerweise verlassen diese Gase den Körper wieder auf natürlichem Weg. Wenn sich der Magen aber um die eigene Achse dreht, werden Mageneingang und Magenausgang abgeschnürt, und die Gase können weder oral noch rektal aus dem Körper entweichen. Der gedehnte Magen übt nun Druck auf die großen Venen des Bauchraumes aus, die das Blut zum Herz zurückführen. Dadurch kann das Herz nicht genug Blut bereitstellen: Das Gewebe bekommt zu wenig Sauerstoff und Nährstoffe. Dieser reduzierte Blutauswurf des Herzens und der hohe Druck im Magen bewirken, dass die Magenwand nicht mehr ausreichend durchblutet wird. Wenn die Blutzufuhr jetzt nicht schnell wiederhergestellt wird, beginnt die Magenwand abzusterben. In vielen Fällen führt die Magendrehung dann letztlich zu einem tödlichen Kreislaufkollaps. Man geht heute davon aus, dass selbst von den behandelten Hunden gut ein Drittel stirbt.

    Symptome frühzeitig erkennen
    Dem Hund sind die Symptome einer GVD deutlich anzumerken. Das Tier wird nach der Fütterung unruhig, und der Bauch fühlt sich hart und aufgequollen an. Schnelles, schluckartiges Atmen geht einher mit Würgen und erfolglosen Versuchen zu erbrechen. Wenn der Hund stark speichelt, kann das ein Hinweis auf heftige Schmerzen sein. Der Zustand des Hundes verschlechtert sich zusehends und hat sich der Magen gedreht, folgt oft ein Schock: Die Schleimhäute werden blass und der Puls ist hoch, aber schwach. Zeichnet sich eine Magendrehung mit den ersten Symptomen ab, dann muss der Hund unverzüglich zum Tierarzt. Und unverzüglich meint hier: sofort! Magendrehung und Magenblähung halten sich an keine Öffnungszeiten von Tierarztpraxen. Der Hundebesitzer sollte daher nicht zögern, beim Verdacht auf Magendrehung notfalls auch direkt eine Tierklinik aufzusuchen. Jede Überlegung, bis zum nächsten Morgen oder gar bis nach dem Wochenende mit dem Tierarztbesuch zu warten, kann für den Hund tödliche Folgen haben.

    Was macht der Tierarzt?
    Angesichts der möglicherweise lebensbedrohlichen Erkrankung wird der Tierarzt den Hund zunächst stabilisieren. Dazu wird ein Venenkatheter gelegt, über den Infusionen gegeben werden können. Dann wird der aufgeblähte Magen entlastet: Mittels Magensonde oder Magenpunktion werden die Gärgase abgeführt. Um sichergehen zu können, dass es sich tatsächlich um eine Magendrehung handelt, wird der Tierarzt Röntgenaufnahmen machen. Wenn die den eindeutigen Befund Magendrehung ergeben, dann bleibt nur noch die Operation. Bei dem Eingriff wird der Magen wieder in seine normale Lage gebracht. Um einer erneuten Magendrehung vorzubeugen, kann der Magen dann im Bauchraum des Hundes dauerhaft mittels einer sogenannten Gastropexie fixiert werden. Erfolg verspricht diese Operation allerdings nur, wenn seit der Magendrehung nicht mehr als sechs Stunden vergangen sind.

    Große Rassen stärker gefährdet
    Auch wenn die Ursachen der GVD nicht erschöpfend geklärt sind, so ist doch eine Erkenntnis wissenschaftlich gesichert: Es gibt einen Zusammenhang zwischen dem Erkrankungsrisiko und der Rasse sowie dem Körperbau des Hundes. GVD tritt bei Hunden großer Rassen mit einem tiefen Brustkorb deutlich gehäuft auf. Zwar gibt es die Magenblähung und Magendrehung auch bei kleinen Hunden, sie ist jedoch sehr viel seltener. Einen traurigen Spitzenplatz unter den von GVD betroffenen Hunderassen nimmt die Deutsche Dogge ein. Amerikanische Forscher haben für diese Rasse ein um mehr als das 40-fache erhöhtes GVD-Risiko im Vergleich zu einem Mischlingshund errechnet. Macht man den zur Bezugsgröße, dann ergibt sich für einen Zwergpudel ein lediglich um das 0,3-fache gesteigertes Krankheitsrisiko. Besitzer großer, besonders anfälliger Rassehunde sollten also für die Symptome sensibilisiert sein. Auch birgt die familiäre Vorgeschichte des Hundes unter Umständen ein gewisses Risiko. Die Besitzer von Hunden anfälliger Rassen sollten sich erkundigen, ob ihr Vierbeiner in der Zuchtlinie mit GVD erblich vorbelastet ist.

    Vorbeugung ist möglich
    GVD stellt für Hunde ein erhebliches, nicht selten sogar tödliches Risiko dar. Gleichwohl gibt es einige Vorsichtsmaßnahmen, mit denen sich dieses Risiko vermindern lässt. Eine entscheidende Rolle kommt dabei dem Kenntnisstand des Hundehalters selbst zu: Der sollte schon frühe Symptome einer beginnenden Magenblähung erkennen, um notfalls sofort reagieren zu können. Außerdem sollte er sicherstellen, dass eine tierärztliche Notfallversorgung jederzeit gewährleistet ist. Wichtig ist zudem, dass der Hund zu regelmäßigen Zeiten gefüttert wird und in Ruhe frisst. Hektisches Verschlingen des Futters kann das Risiko erhöhen, weil dann Luft mitgeschluckt wird, was eine Magenblähung begünstigen kann. Aus diesem Grund wird auch empfohlen, anfällige Hunde nicht nur einmal am Tag zu füttern. Besser sind für große Hunde zwei bis drei über den Tag verteilte Rationen. Die Futterumstellung sollte man in kleinen Schritten innerhalb von drei bis fünf Tagen vornehmen. Eine Hilfe kann auch das Anfeuchten des Trockenfutters sein. Das kann dann im Magen nicht nachquellen und der Hund frisst langsamer. Und: Stress, Erregung und wildes Herumtoben sollten mindestens eine Stunde vor und zwei Stunden nach der Fütterung vermieden werden. Dann nämlich kann sich bei Hunden mit entsprechenden Voraussetzungen der belastete Magen drehen – mit den bekannten bedrohlichen Folgen. Auch diese Vorsichtsmaßnahmen schließen eine GVD nicht zu 100 Prozent aus; das Risiko für den Hund, an einer Magendrehung zu erkranken, lässt sich aber deutlich mindern.

  15. "Seniorenteller": Wie man ältere Hunde bedarfsgerecht ernährt


    Schon als Kind mag sich so mancher spätere Hundebesitzer gewundert haben, warum im Restaurant für die Großeltern ein so eigenartiges Gericht angeboten wurde: der Seniorenteller. Wenn jetzt der eigene Hund in die Jahre gekommen ist, dann kann diese Erinnerung das Verständnis für die veränderten Ernährungsbedürfnisse im Alter schärfen. Für den Hunde-Senior kommt es darauf an, dass sein Nährstoffbedarf auch in diesem Lebensabschnitt optimal gedeckt wird.

    Wann ist ein Hund alt?
    Die Kosmetikindustrie lebt davon, dass Menschen sich gegen Anzeichen ihrer Alterung wehren: Anti-Aging-Produkte, Haarfärbemittel und Antifaltencremes in Drogerien und Parfümerien sprechen Bände davon. Und trotzdem: Irgendwann kommen die ersten grauen Haare, und die Fältchen sind nicht mehr zu verbergen. Auch beim Hund reagiert der Mensch auf die ersten grauen Haare rund um die Schnauze: „Er wird alt.“ Und dabei ist es nicht nur der äußere Wandel, der den Eintritt ins Seniorenalter markiert. Mit zunehmendem Alter – meist etwa ab sieben Jahren – stellen sich bei Hunden Alterserscheinungen ein. Neben den grauen Haaren im Kopfbereich sind es vor allem die unsichtbaren körperlichen Veränderungen, die den Alterungsprozess begleiten: Geschmacks- und Geruchssinn lassen nach, und Gehör und Sehkraft werden schwächer. Zudem verlieren die inneren Organe an Leistungskraft: Leber, Niere und Herz, aber auch der Verdauungskanal arbeiten nicht mehr so gut wie früher.

    Übergewicht vermeiden
    Zu den auffälligen Alterserscheinungen gehört, dass der ältere Hund längst nicht mehr so agil ist wie ein junger Hund: Er wird ruhiger und ist im Ganzen weniger aktiv. Und das hat Konsequenzen für die Fütterung. Weil sich der ältere Hund weniger bewegt, verbraucht er signifikant weniger Kalorien. Der „Seniorenteller“ für den Hund sollte daher energieärmer sein als die normale Vollnahrung für aktive Hunde. Als Richtwert gilt: Die Energiezufuhr in den täglichen Rationen kann um etwa 20 Prozent reduziert werden. Doch Vorsicht: Auch wenn der ältere Hund weniger Energie verbraucht, bedeutet dies nicht, dass er weniger Nährstoffe benötigt. Wer die Futtermenge einfach nur reduziert, riskiert, dass dem Senior lebenswichtige Nahrungsbestandteile fehlen. Übergewicht sollte man aber unbedingt vermeiden! Ob der alternde Vierbeiner zu dick ist, lässt sich leicht kontrollieren: Der Hund hat dann sein Idealgewicht, wenn die Rippen zu sehen sind. Bei langhaarigen Rassen sollten Rippen und Rippenbogen mit der flachen Hand deutlich spürbar sein.

    Gut verdaulich
    Zu den typischen Alterserscheinungen gehört auch die nachlassende Verdauungsleistung. Und diesen Umstand sollte man nicht nur bei den Inhaltsstoffen berücksichtigen, sondern auch bei den Fütterungsgewohnheiten beachten. Im Alter ist es sinnvoll, den Hund zwei- bis dreimal täglich zu füttern. Dadurch wird der Körper nicht mit einer einzigen, großen Ration unnötig belastet. Für ältere Hunde ist vor allem wichtig, dass die Nahrung gut verdaulich ist. Nur so ist sichergestellt, dass er die nötigen Nährstoffe aufnimmt. Hier sind hochwertige, gut verdauliche Proteine gefordert, deren Gehalt dem Erhaltungsbedarf ausgewachsener Hunde entsprechen sollte. Zu einer funktionierenden Verdauung trägt zudem ein angemessener Gehalt an Ballaststoffen bei. Der unterstützt nämlich die Darmbewegung und sorgt dafür, dass belastende Stoffwechselprodukte der Darmflora schneller ausgeschieden werden. Auf diese Weise wird auch die Leber als „Entgiftungsorgan“ entlastet.

    Mehr Vitamine
    Die Nieren des alternden Hundes sind ebenfalls nicht mehr so leistungsfähig wie in früheren Jahren. Eine bedarfsgerechte Fütterung muss diese Veränderungen berücksichtigen. Das Futter für den Senior-Hund sollte beispielsweise niedrige, aber doch bedarfsdeckende Gehalte an Phosphor und Natrium enthalten. Da Phosphor überwiegend über die Niere ausgeschieden wird, kann ein altersgerechter Gehalt entsprechend zur Entlastung der Niere beitragen. Auch die wasserlöslichen Vitamine Thiamin, Biotin, Pyridoxin sowie B12 werden zum größten Teil über die Niere ausgeschieden. Damit der alternde Hund hier keine Mangelerscheinungen erleidet, sollte deren Gehalt im Futter entsprechend gesteigert werden. Insgesamt sollte das Futter für den alten Hund einen erhöhten Vitamingehalt aufweisen. Entscheidend allerdings ist, dass ein ausgewogenes Futter, wie etwa PRO PLAN Senior, sich am alterstypischen Nährstoffbedarf orientieren muss. Bei der Zufütterung von zusätzlichen Vitaminen ist dagegen Vorsicht geboten: Ein zu hoher Vitamin A-Gehalt kann zum Beispiel sogar zu Schäden führen.

    Ausreichend Wasser
    Auch Haut und Fell verändern sich, wenn der Hund alt wird. Häufig ist die Haut dann weniger elastisch und das Fell wird stumpf oder gar dünner. Um diesen Prozess günstig zu beeinflussen, sollte sichergestellt sein, dass ausreichend hohe Gehalte an lebenswichtiger Linolsäure sowie Zink, Biotin und Vitamin A im Futter garantiert sind. Bei alten Menschen ist es zudem ein bekanntes Phänomen, dass sie häufig zu wenig trinken. Bei alten Hunden verhält sich das nicht sehr viel anders. Deshalb sollte der verantwortungsbewusste Hundehalter dafür sorgen, dass der Hund ausreichend Wasser aufnimmt. Kommen dann noch altersbedingte Zahnprobleme hinzu, ist es ein Leichtes, den alten Hund hierbei zu unterstützen. Wenn das Trockenfutter verweigert wird, dann können die Kroketten auch ganz einfach in Wasser eingeweicht werden. So kann der Hund – im Fall von Zahnproblemen – schmerzfrei fressen, und er nimmt gleichzeitig zusätzliches Wasser auf. Mit einem bedarfsgerecht abgestimmten Futter und der entsprechenden Fürsorge kann auch der alte Hund so ein beschwerdefreies Alter genießen.